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Jahr 2003 für Christen

Die Situation für Christen hat sich in vielen Ländern verschlechtert
2003: Extremistischer Islam, Kommunismus und Heidentum machen Christen das Leben schwer
Die religiöse Situation für Christen hat sich im Jahr 2003 in weiten Teilen der Erde verschlechtert. Die Verfolgung nimmt vor allem durch islamischen Extremismus in Afrika und Asien zu. Aber auch die verbleibenden kommunistischen Regime üben Druck auf glaubende Menschen aus. Selbst in Europa, Nordamerika und Australien drohen Einschränkungen der Religionsfreiheit.
H e l s i n k i / F r a n k f u r t a m M a i n (idea) – Das ist das Ergebnis einer Analyse der Kommission für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz. Rapide verschlechtert habe sich die Sicherheit und Glaubensfreiheit für Christen beispielsweise in Eritrea, Irak und Sri Lanka. In Afghanistan, Bhutan, der Volksrepublik China, Indien, Nordafrika, Nordnigeria, Somalia und am Persischen Golf sei die Lage unverändert schwierig. In Bangladesch, Weißrußland, Indonesien, Pakistan und Turkmenistan werde sie immer schlechter, während sie im Iran, Laos, den Malediven, Nordkorea, Saudi-Arabien und Vietnam unerträglich bleibe. Christen in der westafrikanischen Republik Elfenbeinküste und Teilen Indonesien lebten in ständiger Angst vor religiös motivierten Übergriffen. Auch in China, Ägypten und dem Sudan sähen Christen mit Sorge dem neuen Jahr entgegen. „Wird der chinesische Präsident die Reformen fortsetzen? Werden die kürzlich in Ägypten freigelassenen Islam-Kämpfer zum Terror greifen? Wird Sudan nach 20 Jahren islamischem Heiligem Krieg endlich Frieden erleben?“ fragt die Kommission. Quer durch die gesamte islamische Welt – vom nordafrikanischen Mauretanien bis zur philippinischen Insel Mindanao – fürchteten Christen ein weiteres Anwachsen des Extremismus. Der Eifer der Islamisten habe auch schon Länder erreicht, in denen Muslime in der Minderheit sind, beispielsweise westliche Industriestaaten.
Australien: Moslems und Heiden verklagen Christen
Die Kommission weist unter anderem auf Frankreich hin, wo als Reaktion auf das Tragen muslimischer Kopftücher alle auffälligen religiösen Symbole aus Schulen verbannt werden sollen. Dies betreffe ebenfalls das religiöse Bekenntnis von Christen. In Australien bringe ein Gesetz zur „rassischen und religiösen Toleranz“ Christen in Schwierigkeiten. So hat der Islamrat im Bundesstaat Victoria zwei Pastoren, die Islam-Seminare abgehalten haben, der Beleidigung des Islams angeklagt. In einem anderen Fall will eine bekennende transsexuelle Hexe einen Bürgermeister vor Gericht bringen, der Pastoren ermuntert hatte, gegen die „Mächte des Bösen“ zu beten. Heidnische Religiosität ist nach Angaben der Kommission vielerorts auf dem Vormarsch. In Südafrika werde die Unterweisung in afrikanischen Naturreligionen an Schulen staatlich gefördert. In den Vereinigten Staaten gewinne die aus Afrika stammende Okkultreligion Voodoo immer mehr Anhänger. Die Kommission der Weltallianz empfiehlt Christen, mit Demut auf solche Herausforderungen zu reagieren. Es gelte, auf Gottes Macht zu vertrauen.
Weihnachten: Besondere Bedrohung für Christen in 40 Staaten
Unterdessen macht die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main darauf aufmerksam, daß Christen über Weihnachten in mehr als 40 Staaten wegen ihres Glaubens besonders gefährdet seien, etwa in Nordkorea, China, Indien, Laos, Pakistan, Saudi-Arabien und Eritrea. In der Sozialistischen Republik Vietnam seien in den vergangenen sechs Jahren die Weihnachtsfeiern evangelischer Angehöriger des Hmong-Volks systematisch gestört worden. Über 550.000 Hmong lebten in Nordvietnam, weitere in Südchina und Laos. Im vorigen Jahr hätten Volkskomitees sie aufgefordert, Weihnachtsfeiern zu unterlassen. Laut IGFM will man mit Folter, Gewalt und Vergewaltigungen die Hmong zwingen, dem „von US-Imperialisten eingeführten, illegalen Glauben“ abzuschwören.
Nordkorea: Tausende Christen in Konzentrationslagern
Auch in islamischen Ländern seien Christen zu Weihnachten besonders gefährdet. In Pakistan träfen Kirchen besondere Sicherheitsmaßnahmen, um die Besucher von Weihnachtsgottesdiensten vor Anschlägen islamischer Extremisten zu schützen. Im Dorf Chianwali erschossen am ersten Weihnachtstag 2002 islamische Extremisten drei Mädchen in einer reformierten Kirche. Zwei Christen befänden sich wegen angeblicher Verunglimpfung des Islam in Todeszellen. In Saudi-Arabien verstärkt laut IGFM die islamische Religionspolizei Muttawa vor wichtigen christlichen Festtagen ihre Aktivitäten. Das saudische Innenministerium verbreitete in den vergangenen Jahren Aufrufe an die rund 500.000 ausländischen Christen im Land, das Weihnachtsfest nicht zu begehen. Die IGFM erinnert auch daran, daß in Nordkorea Tausende Christen Weihnachten in Konzentrationslagern verbringen müssen. Sie würden als besondere Bedrohung des Regimes von Kim Jong Il betrachtet und solange gequält, wie sie ihren Glauben bekennen. Im ostafrikanischen Eritrea würden über 300 Christen zum Teil in unterirdischen Zellen festgehalten. Ihnen werde die Mitgliedschaft in evangelikalen Gemeinden vorgeworfen.
Quelle:Idea online 28.12.2003

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