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01/2007

Den Tod wird er für immer vernichten und von je­ dem Gesicht die Tränen abwischen. Dann nimmt er die Schande von seinem Volk, unter der es überall gelitten hat. Der HERR, der mächtige Gott, hat es ver­ sprochen!

Jesaja 25,8 (Gute Nachricht Bibel)





Ein Mann, der Jesus sehr liebte, lag im Sterben. Sein Sohn saß an seinem Bett und fragte: „Papa, wie fühlst du dich?" Sein Vater antwortete: „Mein Sohn, ich fühle mich wie ein kleiner Junge am Weihnachtsabend."

Kurz bevor Dietrich Bonhoeffer von den Nazis erhängt wurde, betete er laut: „Das ist das Ende - für mich der Beginn des Lebens." Sein großes Vertrauen auf Gottes Versprechen half ihm im Angesicht des Todes.

Auch uns steht das Beste unseres Lebens noch bevor. Sind wir uns dessen sicher sind, dann klammern wir uns nicht mehr verzweifelt an dieses Leben. Wir werden un­sere Arme in der Erwartung auf das größere, kommende und ewige Leben ausstrecken. Wir sollten keinen Tag vergehen lassen, an dem wir uns nicht darauf freuen.

An manchen Tagen fühle ich mich bei all den Anfor­derungen und Erwartungen, die an mich gestellt werden, wie in einem Trainingslager, das mich stark und kräftig macht, um bis zum „glücklichen Ende" durchzu­halten.

Wenn Johannes im letzten Kapitel der Bibel von einem neuen Himmel und einer neuen Erde schreibt, wo es keinen Tod, keine Tränen und keinen Schmerz mehr geben wird (Offb 21,3-5), finde ich darin eine der schönsten und hoffnungsvollsten Vorhersagen der Bibel.

Rechnen wir damit, leben wir mit diesen Worten und treffen unsere Entscheidungen im Lichte dieses Verspre­chens! Wenn wir Jesus lieben, an ihn glauben und ein entschiedenes Leben mit ihm führen, werden wir eines Tages mit ihm auf der neuen Erde leben und mit dem größten aller Abenteuer beginnen. Jesus wird der Mittelpunkt aller Dinge sein. Es wird einfach herrlich werden!

In dieser Adventszeit wünsche ich jedem Leser, mitten im Weihnachtstress, immer wieder Momente der Ruhe und Besinnung, um darüber nachzudenken, dass vor fast 2.000 Jahren in Bethlehem ein König geboren wurde, dessen einziges Ziel es ist, uns zu erretten und nach Hause, in sein Königreich, zu führen.

Gabriele Baur

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