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29/2006

Das Gebet am Morgen

„Herr, höre ,meine Stimme, achte auf mein Seufzen! Horch auf mein lautes Rufen, mein Gott und König! Denn ich will zu dir beten, ja, du wirst mich gleich morgens hören, o Herr! Schon in der Frühe schaue ich nach dir aus.“
(Psalm 5,2-4, Bruns-Übers.)

Wie beginnen wir den neuen Tag? Worum sollten wir morgens beten?

Die ersten Worte am Tage.

„Unser allererstes Gebet am Morgen sollte die Bitte um die Gegenwart Jesu sein. ,Ohne mich’, sagt er, ,könnt ihr nichts tun.’ Wir brauchen Jesus! Sein Licht, sein Leben und sein Geist müssen immer unser sein. Wir brauchen ihn zu jeder Stunde. Deswegen sollten wir morgens beten, dass genauso, wie die Sonne der Gerechtigkeit in die Kammern unseres Gemütes und unseres Herzens hineinscheine, dass wir selbst ganz Licht in dem Herrn werden. Keinen Augenblick können wir ohne ihn sein. Der Feind merkt, wenn wir etwas ohne unseren Herrn unternehmen wollen. Sofort ist er auf dem Plan, um unsere Gedanken übel zu beeinflussen, damit wir aus unserer Standhaftigkeit geworfen werden. Doch ist es Gottes Wunsch, dass wir Augenblick um Augenblick in ihm bleiben und auf diese Weise ,erfüllt seien’ (Kolosser 2,10) in ihm.“1

Unser erstes Werk.

„Weihe dich Gott am Morgen! Mach dies zu deinem allerersten Werk. Bete: ,Herr, nimm mich ganz als dein Eigentum an. Ich lege dir all meine Pläne vor. Gebrauche mich heute in deinem Dienst. Bleibe bei mir, und lass all mein Tun in dir vollbracht sein!’ Das muss jeden Tag geschehen.

Weihe dich Gott jeden Morgen für den neuen Tag. Unterbreite ihm alle deine Pläne, und schicke dich drein, ob du sie nun ausführen oder aufgeben sollst, je nachdem, wie es seine Vorsehung erkennen lässt. Auf diese Weise kannst du dein Leben Tag für Tag in Gottes Hände legen. So wird dein Leben dem Leben Christi immer ähnlicher werden. Ein Leben in Christus ist ein Leben
der inneren Ruhe. Es mag keine überschwänglichen Gefühle geben, doch sollte ein bleibendes, von Frieden erfülltes Vertrauen vorhanden sein.“

„Herr, hilf mir, mein Bestes zu tun!“

„Das Unerklärliche, das uns hier manchmal plagt und enttäuscht, wird im künftigen Leben seine Klärung finden. Dort werden wir erkennen, dass unsere scheinbar nicht erhörten Gebete und unsere anscheinend nicht erfüllten Hoffnungen zu unseren größten Segnungen gehören.

Jeden Dienst, sei er auch noch so unbedeutend, sollten wir als heilige Pflicht ansehen, denn er ist ein Teil des Dienstes für Gott. Wir sollten täglich beten: ,Herr, hilf mir, mein Bestes zu tun. Lehre mich, wie ich bessere Arbeit leisten kann. Schenke mir Kraft und Freudigkeit. Hilf mir, die liebende Fürsorge des Heilandes in meinem Dienst zu bekunden.’“

Tägliches Beten –so wichtig wie das tägliche Brot.

„Wollen wir einen Charakter entwickeln, den Gott annehmen kann, dann müssen wir in unserem religiösen Leben gute Gewohnheiten annehmen. Das tägliche Gebet ist für das Wachstum in der Gnade unerlässlich. Es bedeutet für das geistliche Leben das, was das tägliche Brot für unser körperliches Wohlbefinden ist. Wir sollten es uns zur Gewohnheit machen, unsere Gedanken oft im Gebet zu Gott zu erheben.“

Mein Gebet:

Unser Vater, hilf mir, den wichtigsten Dingen in erster Linie Aufmerksamkeit zu schenken. Lass mich Jesu Gegenwart spüren, und hilf mir, immer mein Bestes zu tun.

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