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15/2006

Den hat Gott auferweckt, nachdem er die Wehen des Todes aufgelöst hatte, wie es denn nicht möglich war, dass er von ihm festgehalten wurde.

Apostelgeschichte 2,24

Die Tatsache der Auferstehung Jesu gehört zu den Grundlagen ces Evangeliums und beinhaltet sehr viel.
Zunächst ist sie der Beweis für seine absolute Sündlosigkeit. Der Heilige und Gerechte starb für fremde Schuld. In sich selbst war E r ohne Sünde. Prophetisch konnte Er sagen: «Meine Seele wirst du dem Scheol nicht überlassen, wirst nicht zugeben, dass dein Frommer die Verwesung sehe.»

Die Auferstehung des Erlösers beweist weiter, dass Erden Tod besiegt hat. Er ist der Erstling der Entschlafenen, d.h. Er ist der Anfang einer großen Ernte. Alle, die im Glauben an Ihn gestorben sind, werden auferstehen. Der Tod wird sie nicht zurückhalten können.
Mit der Auferweckung des Herrn Jesus hat Gott sozusagen sein Siegel unter das am Kreuz vollbrachte Erlösungswerk gesetzt. Der Heiland hat bereits vor seinem Tod gerufen: «Es ist vollbracht!» Gott hat zwar damals den Scheidevorhang im Tempel zerrissen, um zu zeigen, dass der Zugang zu Ihm nun offen steht. Doch Christus ist gestorben. So gibt erst das leere Grab den Glaubenden die Sicherheit ihres Heils und ihrer Annahme bei Gott.
Wir Christen haben es also mit einem lebenden, ja, mit einem im Himmel verherrlichten Menschen zu tun. Durch den Glauben an Ihn haben wir sein Leben empfangen. Es ist ein Auferstehungsleben, das vom Tod nicht mehr angetastet werden kann. Dieses Leben macht uns passend für den Himmel. Bald kommt der Augenblick - vielleicht heute -, wo Er uns zu sich in die Herrlichkeit holen wird. Dann werden wir den Auferstandenen sehen.

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