You are here: Andacht der Woche
Return to: Home
General:

11/2006

Glücklich der, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, des­sen Hoffnung auf dem Herrn, seinem Gott, steht ... der Treue hält auf ewig.
Psalm 146,5.6 (Elberfelder Bibel)


Ein neuer Tag beginnt. Was wird er wohl bringen? Wir wissen es nicht im voraus, und das ist gut so. Getrost können wir in diesen Tag gehen, weil Gott uns in sei­nem Wort Zusagen macht. Er will unsere Hilfe sein und uns die Treue halten. Darum meint der Psalm­dichter, daß wir uns glücklich schätzen dürfen.

Wer kennt das nicht: Wir machen uns Gedanken um unseren Ehepartner oder die Kinder, um die Ar­beit, die Gemeinde oder den nächsten Urlaub. Die Aufzählung könnte beliebig fortgesetzt werden. Und dann ist es nur noch ein kleiner Schritt, daß wir uns in Sorgen stürzen. Aber Gott erklärt uns, daß wir das nicht nötig haben. Er steht uns immer zur Seite -jetzt, in dieser Minute, in einer Stunde, am Nachmittag, am Abend, in der Nacht, in den nächsten Tagen. Er hält unser Leben in seiner Hand. Er weiß, wie es um uns steht und was die beste Hilfe für uns ist. Wir sollen uns in seine Arme fallen lassen.

Statt Gott alles anheimzustellen, machen wir uns das Leben schwer. Viel zu oft sind wir auf unsere eige­nen Problemlösungen stolz. Und dann kommt das böse Erwachen.

Am heutigen Tag wollen wir uns dazu entschließen, den Herrn unser Leben lenken zu lassen. Wir sollten uns dabei kein Winkelchen reservieren, in dem wir unseren Sorgen frönen. Der Psalmist sagt: "Glücklich der, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, dessen Hoffnung auf dem Herrn, seinem Gott, steht ... der Treue hält auf ewig."

Vor Dingen, die heute auf uns zukommen, brau­chen wir keine Angst zu haben. Gott hat uns seine Hilfe zugesagt, und er steht dazu.

(Silke Sokoll)

Go to: 13/2012 20/2012