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07/2006

Christus -- unser Helfer und Heiland

"Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten."
Römer 5,19.

Da der gefallene Mensch mit seiner menschlichen Kraft Satan nicht überwinden konnte, kam Christus aus den Königshöfen des Himmels, um ihm sowohl mit seiner menschlichen, als auch mit seiner göttlichen Kraft zu helfen. Christus wußte, daß Adam mit seinen größeren Vorteilen in Eden den Versuchungen Satans hätte widerstehen und ihn hätte überwinden können. Er wußte auch, daß es dem Menschen, außerhalb von Eden und seit dem Sündenfall von Gottes Licht und Liebe getrennt, nicht möglich war, aus eigener Kraft den Versuchungen Satans zu widerstehen. Um dem Menschen Hoffnung zu bringen und ihn vom vollständigen Untergang zu retten, erniedrigte er sich, und nahm die menschliche Natur auf sich. Mit Hilfe seiner göttlichen Macht, verbunden mit der menschlichen Kraft, wollte er den Menschen dort erreichen, wo er sich befindet. Für die gefallenen Söhne und Töchter Adams erringt er eine solche Kraft, die sie -- auf sich selbst gestellt -- nie erreichen könnten, damit sie in seinem Namen die Versuchungen Satans überwinden können ...
Adam und Eva waren in Eden in eine äußerst günstige Lage versetzt .. Sie lebten nicht unter dem Fluch der Sünde ... Der Urheber ihres Daseins war ihr Lehrer. Doch sie fielen der Macht und den Versuchungen des durchtriebenen Feindes zum Opfer. Viertausend Jahre lang hatte Satan schon gegen Gottes Regierung gearbeitet und hatte durch entschlossene Übung Kraft und Erfahrung gewonnen. Gefallene Menschen hatten nicht die Vorteile eines Adam in Eden. Während viertausend Jahren hatten sie sich von Gott immer mehr getrennt. Die Weisheit, die Versuchungen Satans zu durchschauen, und die Kraft, ihnen zu widerstehen, hatte immer mehr abgenommen, bis Satan triumphierend über die Erde zu herrschen schien. Lüste und Leidenschaft, die Liebe zur Welt und Sünden der Überheblichkeit und Anmaßung waren die großen Zweige des Bösen, aus denen Verdorbenheit in allen Spielarten ... wuchs.

Vielleicht erscheint uns unser Leben als großes Chaos, doch wenn wir uns dem weisen Meister überlassen, dann wird er das Webmuster unseres Lebens und Charakters so sichtbar machen, daß es zu seiner Ehre dient. Und solch ein Charakter, der die Herrlichkeit -- nämlich den Charakter -- Christi zeigt, wird ins Paradies Gottes aufgenommen werden.

Jeder, der durch den Glauben Gottes Geboten gehorcht, wird den Zustand der Sündlosigkeit erreichen, in dem Adam vor seiner Übertretung lebte. (Maranatha S.224 - E.G.White)

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