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43/2012

Was kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals hörte und was sich kein Mensch vorstellen kann, das hält Gott für die bereit, die ihn lieben.

1. Korinther 2,9 (Hoffnung für alle)

Stellst du dir auch manchmal vor oder träumst du gar vielleicht manchmal davon, wie es wohl sein wird im ewigen Leben auf der neuen Erde? Neues zu entdecken, was bisher noch niemand gesehen hat auf dieser Erde? Kannst du die neuen Abenteuer schon erahnen, die dort auf dich warten? Ein Leben auf der von Gott erneuerten Erde muss einfach fantastisch sein! Und selbst wenn unsere Vorstellungen nicht alle erfüllt werden, können wir sicher sein: sie werden bei weitem in den Schatten gestellt!

Oder traust du dich vielleicht nicht, bereits hier so konkret über das ewige Leben nachzudenken? Vielleicht aus Angst, dass du deinen oft eher nüchternen Alltag nicht mehr so gut ertragen kannst oder dich andere für etwas seltsam halten?

Aber warum eigentlich? An welche Alternativen glauben Menschen denn sonst, wenn sie nicht den biblischen Vorhersagen trauen? Ist es nicht sogar oft haarsträubend für Christen, wenn von Reinkarnation, dahinschwebenden Seelen, oder dem ewigen „Nirwana", dem Nichts, gesprochen wird? Wie soll da echte Vorfreude aufkommen? Welchen Sinn hat denn mein Leben hier, wenn ich vielleicht als ein Tier wieder zurückkommen muss? Soll ich darauf hoffen? Ich glaube kaum, dass ich mit dieser Aussicht inneren Frieden gewinnen kann oder über den Tod eines geliebten Angehörigen getröstet werde.

Ich denke, als Christen brauchen wir uns mit einem Glauben an ein ewiges Leben in vollkommenen Körpern auf einer wunderschönen neuen Erde nicht verstecken. Dieser Glaube hat das Qualitätsurteil „Sehr gut" verdient. Nur durch Jesus wird uns der größtmögliche Gewinn für unser Leben geboten - und das ohne eigenes Verdienst oder Gegenleistung. Die Aussicht auf ein Leben ohne Tränen, Leiden, Krankheiten und Tod (Offb 21,4) geben uns Sinn und Halt für unser Leben - gerade dann, wenn es schwer ist oder von Schicksalsschlägen überschattet wird.
Träumen wir also weiter. Lassen wir uns von der Bibel inspirieren und als Christen gegenseitig mit unserer Vorfreude beflügeln. Denn wir sehen „auf das „Unsichtbare", als sei es bereits sichtbar (2 Kor 4,18).
Alle, die sich von dieser Vorfreude anstecken lassen, nehmen wir mit auf die wunderbare Reise in die wahrhaft neue Welt!

Christine Hagemann


© Advent-Verlag Lüneburg

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