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39/2009

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14,6

Eine Verbindung Mensch-Gott herzustellen, ist das Ziel aller Religionen. Die Wege, die sie anbieten, um dieses Ziel zu erreichen, sind recht unterschiedlich. Es ist nicht einmal nötig, auf die griechische Mythologie zurückzugreifen, um das darzulegen. Es genügt, die Angebote zu beobachten, die heute gemacht werden. Vieles davon hat sicherlich mit Macht zu tun, insgesamt ergibt sich ein undurchsichtiger „Markt der Möglichkeiten“. Mitten in diesem Durcheinander von Meinungen steht Jesus Christus und lässt uns wissen: Du brauchst nicht im Dunkeln zu tappen, wenn du den richtigen Weg suchst – ich bin der Weg!

Jesus drängt sich nicht auf, er spricht nur deutlich die Wahrheit aus, und zwar in einer Klarheit, die uns modernen Menschen ansonsten eher selten begegnet.

Das „Ich bin“ ist eigentlich eine Übersetzung des hebräischen Namens Gottes ins Griechische. Wenn man das bedenkt, dann wundert es einen nicht mehr, dass die Juden ihn für diese „Gotteslästerung“ gern beseitigt hätten. Da steht nun dieser Jesus und sagt mit der Autorität Jahwehs („Ich bin“ auf Hebräisch), dass er der einzige Weg zum Leben ist!

Wenn du also eine Beziehung zu Gott haben willst, musst du schon den einzig möglichen Weg gehen, der zu Gott führt: den Weg über Jesus Christus.

Seine Jünger scheinen diese Aussage verstanden zu haben, denn als sie etwas später von der jüdischen Obrigkeit angeklagt wurden, gaben sie die eindeutige Antwort: „In keinem anderen ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ (Apg 4,12) Die Richter hätten sie gern deswegen gesteinigt. Doch sie sahen sich einer solch furchtlosen Aufrichtigkeit gegenüber, gegen die sie sich nicht zu wehren vermochten.

Nehmen wir doch einfach das Angebot Jesu Christi an. Alle anderen Wege sind nur Sackgassen!

Günter Fraatz

© Advent-Verlag Lüneburg

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