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5/2009

Redet auch nicht schlecht voneinander. Was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine Wohltat für alle.

Epheser 4,29 (Hoffnung für alle)





Bisher verbreiteten die Medien aufgrund von Umfrageergebnissen, dass Frauen pro Tag etwa 20 000 Wörter sprechen, Männer dagegen nur etwa 7000 Wörter. Inzwischen zeigten allerdings amerikanische Wissenschaftler in einer Studie, dass Frauen mit durchschnittlich 16 215 Wörtern pro Tag nur unwesentlich mehr als Männer mit 15 669 pro Tag redeten. Den Rekord stellte ein Mann mit 45 000 auf. Um 16 000 Wörter vorzulesen, benötigt man etwa drei Stunden, für 45 000 Wörter über acht Stunden.





Den Ton im Alltag geben Zeitungen, Radio, Fernsehen und Internet an. Die Medien informieren uns ständig über die neuesten Ereignisse aus aller Welt. Den ganzen Tag über werden wir mit gesprochenen und geschriebenen Worten regelrecht bombardiert.
Was wir mit den Ohren und Augen aufnehmen, prägt unser Denken und unseren Wortschatz. Wir machen uns kaum noch Gedanken darüber, ob diese Informationsflut unserer geistig-seelischen Gesundheit nützt oder schadet.

Worte drücken aus, was und wie wir denken und fühlen. Sie sind ein Spiegelbild unserer Einstellung und die macht unserem Christsein nicht immer Ehre. Wie ganz anders wäre doch der Alltag, wenn wir häufiger die Worte überlegten, bevor wir sie aussprechen. Schon Salomo wusste: „Wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug." (Spr 10,19)

Im Epheserbrief ermutigt uns Paulus, Gutes zueinander statt Schlechtes übereinander zu reden Worte, die erbauen, hilfreich und für andere eine Wohltat sind und Segen bringen (4,29). Worte, die von Freundlichkeit und Mitgefühl getragen sind, bewirken bei unseren Mitmenschen Wohlbefinden und Zuneigung. Jeder von uns freut sich doch über ein gutes, ermutigendes Wort!

Gott wünscht sich, dass wir mit jedem Menschen freundlich reden und die Gesinnung Jesu offenbaren. So säen wir einen Samen, der dem Zuhörer und uns selbst zum großen Segen werden kann.

Adam Schiller



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