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42/2008

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Johannes 10,11

Bei einem Spaziergang über den alten Flugplatz, der inzwichen eine riesige Wiese war, begegnete ich einem khafhirten mit seiner Herde. Nach einem guten Gespräch mit dem Schäfer über seine Schafe und ihre Eigenarten, auch welche Geduld man mit ihnen braucht, ging ich weiter und einige Schafe liefen hinter mir her. Es waren nicht wenige, die mir folgten, wohl in der Annahme ich sei ihr Hirte. Was würde ich mit so vielen Schafen in der Stadt anfangen, waren so meine Gedanken.

Doch nach einiger Zeit, hörte ich den Schäfer aus der Ferne rufen. Ausnahmslos alle Schafe, die mir gefolgt waren, erkannten ihren Irrtum auf der Stelle und liefen schleunigst zurück zu ihrer Herde und ihrem Hirten. Weil ihnen die Stimme ihres Herrn vertraut war, kehrten sie ohne zu zögern um. Warum sie mir folgten? Vielleicht war es die ähnliche Kleidung oder sie waren unaufmerksam und trotteten einfach so mit.

Da musste ich an unseren Hirten, Jesus Christus, denken. Kennen wir seine Stimme, sind wir aufmerksam und hellhörig, wenn er uns ruft? „Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich ..." (V. 14)

Wem laufen wir nach? Stimmen gibt es genug, reizvoll, attraktiv, mit großen Versprechungen. Bei dem hohen Geräuschpegel unserer Zeit wird es zunehmend schwieriger, aus all diesen Stimmen die einzig richtige herauszuhören. Kennst du die Stimme deines guten Hirten wirklich? Er allein weiß, was du brauchst. Vertraue ihm, wenn er dich ruft, und mache dich immer vertrauter mit seiner Stimme. Lies in seinem Wort, sprich mit Jesus über alles, was dich bedrückt, und beachte aufmerksam, was er dir sagt. Mit der Zeit erkennst du seine Stimme und du wirst freudig zu ihm laufen und nicht mehr von seiner Seite weichen.

Bei Jesus, dem guten Hirten, findest du, was du schon immer gesucht hast: Geborgenheit, Liebe, Frieden und ein lohnenswertes, zielgerichtetes Leben.

Andreas Sommer

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