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40/2007

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
Hebräer 13,8


Die Bibel zeigt an vielen Stellen, wie Gott in alter Zeit treu zu den Seinen gehalten hat: zu Abraham, Isaak und Jakob, den Urvätern des Glaubens, zu Petrus und Paulus und tausenden anderen Menschen. Auch unzählige nicht in der Kirchengeschichte Genannte haben die konkrete Führung und Allmacht Gottes in ihrem Leben erfahren.

Jesus selbst hat in der Zeit seines Erdenlebens nicht nur durch Zeichen und Wunder bewiesen, dass ihm „alle Macht im Himmel und auf Erden" gegeben ist, sondern vor allem auch dadurch, dass er sich am Kreuz für uns verlorene Menschen opferte und in seiner Auferstehung den Tod besiegt hat. Wer aber Macht hat über den Tod, der hat auch die Macht über alle anderen Gewalten und Kräfte in dieser Welt.

Wenn das wahr ist, dann frage ich mich: Ist Jesus Christus auch in meinem persönlichen Leben Herr? Ja, dafür gibt es viele Beispiele in der Bibel und im Leben seiner Nachfolger. Er, der wahrer Gott ist und wahrer Mensch war, versteht uns in allen Leiden und Ängsten, Krankheiten und Nöten. Er kümmert sich um jeden von uns und hilft vor allem dann, wenn wir es nötig haben. Sein Wort fordert immer wieder dazu auf, im Glauben um Heilung von Krankheit und um Erlösung von Belastungen zu bitten. Dafür gibt es viele Belege. „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen." (Ps 50,15) „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch." (1 Ptr 5,7) „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan." (Mt 7,7) „Betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist." (Jak 5,16) Handeln wir danach!

Jesus Christus ist auch der Herr unserer Zukunft. Die meisten Menschen lehnen heute den Gott der Bibel ab. Er liebt sie trotzdem und möchte, dass möglichst viele gerettet werden. Er wird wiederkommen und die Seinen zu sich holen, aber auch, um die Völker zu richten. Denn zuletzt wird es ein neues, erlöstes Leben geben in seiner Welt ohne Leid. Gott ist Liebe, das hat er nicht zuletzt durch die Hingabe seines Sohnes bewiesen. Aber auch Liebe muss urteilen, um gerecht retten oder scheiden zu können. Deshalb hat er denen, die an ihn glauben, ans Herz gelegt, seine Rettungsbotschaft überall bekannt zu machen. Da will ich nicht ungerührt zusehen, wie Menschen verlorengehen. Herr, zeige mir, wie ich deinen Auftrag erfüllen kann.

Albrecht Höschele

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