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39/2007

Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN und sich nicht wendet zu den Hoffärtigen und denen, die mit Lügen umgehen!

Psalm 40,5


Die Birke und der Mensch - ein wunderbarer Vergleich! Beide sind Hoffende und Wartende. Die Birke war so schön anzuschauen, groß, stattlich und mit einem herrlichen Blätterkleid bedeckt. Sie hat viele schöne Tage erlebt, musste aber auch manchen Sturm durchstehen, und doch blieb sie standhaft.

Jetzt, im Herbst, steht sie nur noch als Gerippe da, ihre Schönheit ist von ihr gewichen. Sie ruht nun aus und wartet, bis neuer Lebenssaft sie zu neuem Leben erwachen lässt. Wie weise hat doch der Schöpfer allen Lebens alles geordnet und wir dürfen uns freuen und Gott danken! So, wie die Birke kommt und vergeht, so ist es auch mit dem Menschen. Er ist jung, hübsch, voller Kraft und Tatendrang und durchschreitet seine Lebenszeit durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Er muss vieles ertragen in Freud und Leid, und am Ende bleibt doch nur ein Gerippe. Was dann?

Es gibt Hoffnung. Denn Gottes Sohn, Jesus Christus, ist als Kind zu uns Menschen gekommen (Mt 1,18-15).

Durch seinen Tod am Kreuz hat er uns die Erlösung gebracht, und so, wie er wieder auferstanden ist, wird er auch uns auferwecken, wenn er zum zweiten Mal als Herr und König erscheint. Was erwartet uns dann?

„Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!" (Offb 21,3-5) Es wird keine Tränen, Leid, Schmerzen, Trennung und Tod mehr geben. Ist das nicht eine herrliche Hoffnung?

Glaube und vertraue Gottes Wort, der Bibel. In ihr kannst du alles erfahren, und du wirst ein hoffender, wartender, freier und glücklicher Mensch werden.

Lonny Dettin

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