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27/2007

Petrus aber und die bei ihm waren, waren voller Schlaf. Als sie aber aufwachten, sahen sie, wie er verklärt war, und die zwei Männer, die bei ihm standen.

Lukas 9,32

Ob wir diese Andacht am Morgen oder am Abend lesen - schlafen ist wichtig! Schlafen ist ein wunderbarer und erholsamer Vorgang, der Körper, Seele und Geist stärkt und am Leben erhält. Wir ruhen nur ein wenig, und schon sind wir wieder gestärkt. Wir bekommen neue Kräfte. Nach einem guten Schlaf fühlen wir uns wohl und können den neuen Tag froh beginnen.

Im Glaubensleben ist es - was den Schlaf betrifft -umgekehrt. Wenn wir im Tagesablauf einen wichtigen Termin verpasst haben, reden wir auch von „Verschlafen". Die Jünger damals sind vor Übermüdung eingeschlafen. Das wurde ihnen zum Verhängnis. Sie verpassten die wichtigste Unterredung, die Jesus mit Mose und Elia über seinen Lebensausgang führte. Und gerade dieses Erlebnis wäre für sie wichtig und notwendig gewesen. Das Geschick des Meisters in den zukünftigen Tagen, sein Leiden, sein Tod und seine Auferstehung - all das war ihnen unverständlich, sodass sie fast am Glauben Schiffbruch erlitten hätten. Wie ganz anders hätten sie die schwere Krise der letzten Tage im Leben Jesu überstehen können, wenn sie wach geblieben wären. Auch wir können für unser Leben Entscheidendes verpassen, wenn wir schlafen, obwohl wir wach bleiben sollten.

Das Mittel, das Jesus uns empfiehlt, lautet: „Wachet und betet!" Sicher dürfen wir dieses Wort auch umstellen: „Betet und wachet!" Die Jünger auf dem Verklärungsberg sahen die Herrlichkeit Jesu, nachdem sie aufgewacht waren. Jesu will sich auch uns offenbaren, wenn wir uns geistlich wach halten. Dazu dienen die Andacht des Tages und unser Gebet zu unserem Herrn Jesus Christus, der sagt: „Wachet und betet!"

Gerhard Vorsatz

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