You are here: Andacht der Woche
Return to: Home
General:

41/2005

Der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen gross war auf der Erde, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.

1.Mose 6,5

Gott hat den Menschen rein und gut geschaffen. Doch es dauerte nicht lange, da fielen Adam und Eva in Sünde. Seither wird der Mensch von der Sünde, diesem in ihm wohnenden bösen Prinzip geknechtet. Die Sünde im Menschen besteht aus der bösen Lust, die ihn verdirbt, und aus dem Eigenwillen, der ihn gewalttätig macht.

Der Mensch plant und lebt sein Leben, ohne nach Gottes Willen zu fragen. Und wenn seine Taten auch gut und edel erscheinen mögen, so sind sie vor Gott doch wie ein beflecktes Kleid. Dreimal wiederholt Gott in der Bibel seinen Urteilsspruch: «Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verderbt; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.» Gleich einer Kette mit drei Gliedern schwebt darum das Gericht Gottes drohend über den Menschen: «Der Lohn der Sünde ist der Tod.» – «Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.» – «Wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.» Glücklicherweise zeigt uns die Bibel auch, wie wir aus dieser Versklavung frei werden können. Jesus Christus hat gesagt: «Die Wahrheit wird euch frei machen.» Es geht um die Wahrheit über uns und über Gott. Der Mensch muss anerkennen, dass er ein Knecht der Sünde ist, und zugeben, dass er Angst vor dem göttlichen Gericht hat. Dann darf er glauben, dass der Kreuzestod des Herrn Jesus, des Sohnes Gottes, für ihn das Gericht aufhebt und ihm ewiges Leben gibt. Von diesem Tag an ist er grundsätzlich von der Knechtschaft der Sünde befreit.

© Copyright Bibelstand.com und Beröa-Verlag, Zürich

Go to: 40/2005 42/2005