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34/2005

Unterwerft euch nun Gott. Widersteht aber dem Teufel, und er wird von euch fliehen.

Jakobus 4,7



In Afrika gibt es eine kriegerische Ameisenart. Diese Tiere wandern in großen Gruppen durch den Wald und sind durch nichts aufzuhalten. Ziehen sie durch ein Haus, dann fressen sie alles Ungeziefer, das darin lebt, aber sie beißen auch die Menschen. Die Bewohner jener Gegenden haben gelernt, mit ihnen umzugehen. Wenn diese Ameisen unterwegs sind, geht ihnen ein Geruch voraus. Dann legen die Leute schnell Zuckerrohrblätter um ihre Behausung. Etwas in diesen Blättern veranlasst die Ameisen, diese zu meiden. – Wenn die Ameisen in der Nähe eines Dorfes ein Nest bauen, zerstören die Bewohner dieses mit Feuer während des Tages, wenn sich die Ameisen darin befinden.

So, wie die Menschen mit diesen Tieren verfahren, müssen wir Christen mit dem Teufel umgehen. Sobald wir merken, dass er uns angreifen will, gilt es, ihm mit dem Wort Gottes zu widerstehen. Der Herr selbst beantwortete einst jede Versuchung des Teufels mit einem Wort aus der Heiligen Schrift. Genauso sollen wir handeln. Doch dazu ist es nötig, dass wir die Bibel lesen, sie kennen und sie auch gebrauchen.

Und wenn es dem Feind gelungen ist, uns zu Fall zu bringen, weil wir nicht wachsam waren? Dann benötigen wir das Feuer des Selbstgerichts. Es muss dort angewandt werden, wo der Feind eine Schwachstelle bei uns gefunden hat. Auch dazu brauchen wir das Wort Gottes, das «nützlich ist zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit». Obwohl wir es mit einem mächtigen Feind zu tun haben, hat der Herr uns mit seinem Wort alles geschenkt, um siegreich zu sein.

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