You are here: Andacht der Woche
Return to: Home
General:

33/2005

"Ich habe dich zur Zeit der Gnade erhört und habe dir am Tage des Heils geholfen. Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils."

2.Korinther 6,2.

Wir glauben fest und ohne zu zweifeln an das baldige Kommen Christi. Das ist für uns kein Märchen, es ist Wirklichkeit. Wir zweifeln nicht daran, noch haben wir seit Jahren bezweifelt, daß die Lehren, die wir heute vertreten, gegenwärtige Wahrheit sind und daß wir dem Gericht näherrücken. Wir bereiten uns auf die Begegnung mit dem vor, der von heiligen Engeln begleitet, in den Wolken des Himmels erscheinen wird, um den Treuen und Gerechten den "letzten Schliff" zu geben: die Unsterblichkeit. Wenn er kommt, wird er uns nicht von Sünden reinigen, unsere Charakterfehler wegnehmen oder uns von den Schwächen unserer Temperamente und Launen heilen.

Wenn überhaupt, dann wird diese Arbeit schon vor jener Zeit vollbracht werden. Wenn der Herr kommt, werden die Heiligen weiterhin heilig sein. Wer seinen Körper und seinen Geist heilig gehalten hat, in Heiligung und Ehre, wird dann den "letzten Schliff" erhalten, die Unsterblichkeit. Wer aber ungerecht, nicht geheiligt und unrein ist, wird immer so bleiben. Dann kann für solche nichts mehr getan werden, um ihre Schwächen zu beseitigen und ihnen einen heiligen Charakter zu geben. Der Schmelzer wird dann nicht dasitzen, um sein Werk der Läuterung fortzuführen und ihre Sünden und ihre Verdorbenheit wegzunehmen. Das soll alles in diesen Stunden der Gnadenzeit geschehen. Jetzt muß dieses Werk für uns getan werden.

Mit all unseren verschiedenen Fähigkeiten erfassen wir Gottes Wahrheit, und indem wir unter den Einfluß dieser Wahrheit geraten, wird sie für uns bewirken, was nötig ist, um uns für das Reich der Herrlichkeit und die Gesellschaft der himmlischen Engel sittlich tauglich zu machen. Wir befinden uns jetzt in Gottes Werkstatt. Viele von uns sind rauhe Steine aus dem Steinbruch. Wenn wir aber die Wahrheit Gottes erfassen, wird sie uns beeinflussen. Sie erhebt uns und entfernt jede Unvollkommenheit und Sünde, welcherart sie auch immer sein mag. So werden wir darauf vorbereitet, den König in seiner Schönheit zu sehen und schließlich mit den reinen, himmlischen Engeln im Reich der Herrlichkeit vereint zu werden. Dieses Werk soll für uns schon hier vollbracht werden, hier sollen wir körperlich und geistig für die Unsterblichkeit tauglich gemacht werden.
(Maranatha S.221 -E.G.White)

Go to: 32/2005 34/2005