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22/2005

Wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder empfange, was er in dem Leib getan hat, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses.

2. Korinther 5,10

Die Gläubigen vor dem Richterstuhl des Christus

Manche Kinder Gottes haben Angst vor diesem Offenbarwerden vor dem Richterstuhl des Christus. Wir brauchen uns vor jenem Tag jedoch nicht zu fürchten, denn der Herr Jesus hat ja am Kreuz unser Gericht getragen. Gott richtet niemand ein zweites Mal. Ein grosser Trost im Blick auf jenen Moment ist die Tatsache, dass wir dann bereits entrückt und im Himmel sind. Wir werden als Verherrlichte mit einem Körper, der dem Leib der Herrlichkeit unseres Herrn gleichförmig ist, vor jenem Richterstuhl erscheinen. Dort werden wir offenbar werden, d.h. wir werden unser ganzes Leben aus göttlicher Sicht sehen. Wir werden ein volles Ja zu dem haben, was wir dann erkennen, so dass völlige Harmonie zwischen uns und unserem geliebten Herrn herrschen wird. Wird das nicht wunderbar sein?

Jetzt verstehen wir Gottes Handeln mit uns nicht immer. Es bleiben viele «WarumFragen» offen. Wohl sind alle seine Wege mit uns recht, aber wir begreifen sie nicht immer und bekommen hier auch oft keine Antwort auf unsere Fragen. Doch am Tag des Offenbarwerdens werden wir verstehen, warum Er uns diesen oder jenen Weg geführt hat, und seine Weisheit bewundern.

Schliesslich wird es an jenem Tag Lohn geben für die Treue in unserem Dienst für den Herrn. Das, was Er durch uns bewirkt und wozu Er uns die Kraft gegeben hat, will Er am Ende belohnen. Welch eine Gnade!

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