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21/2005

Er ist auferstanden. Erinnert euch, wie er zu euch geredet hat, als er noch in Galiläa war, als er sagte: Der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen überliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen.

Lukas 24,6.7

Zwei Erdbeben

Das MatthäusEvangelium berichtet uns von zwei Erdbeben, die kurz nacheinander Jerusalem erschütterten.

Als der Herr Jesus am Kreuz mit lauter Stimme schrie und seinen Geist aufgab, zerriss nicht nur der Vorhang des Tempels, es erbebte auch die Erde, und die Felsen zerrissen (Matthäus 27,51). Gott unterstrich mit diesem Naturereignis das einmalige Geschehen in der Weltgeschichte: Der Sohn Gottes, der Mensch geworden war, starb zum Heil verlorener Menschen.

Kurze Zeit später heißt es aufs Neue: «Da geschah ein großes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel hernieder und trat hinzu, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.» Nun konnten alle sehen, dass das Grab leer war. Christus war auferstanden.
Zwei Erdbeben: Das eine kündigte den Tod von Jesus Christus, das andere seine Auferstehung an. Diese zwei fundamentalen Wahrheiten bilden die Grundlage und die Sicherheit unseres Heils. Wir finden sie im Neuen Testament verschiedentlich eng beieinander. So sagte Petrus in seiner Rede an Pfingsten: «Jesus den Nazaräer ... habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen an das Kreuz geschlagen und umgebracht. Den hat Gott auferweckt.» Und Paulus schrieb an die Römer: «Wir glauben an den, der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat, der unserer Übertretungen wegen hingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist.»

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