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20/2005

Gott, du bist mein Gott! Früh suche ich dich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und lechzenden Land ohne Wasser.

Psalm 63,2

In den Psalmen 61 bis 63 beschreibt David Erfahrungen, die auch wir in unserem Glaubensleben machen.

In Psalm 61 heisst es: «Höre, Gott, mein Schreien, horche auf mein Gebet! Vom Ende der Erde rufe ich zu dir.» Hier haben wir das Gebet zu Gott. Der Psalmist schreit sogar zu Ihm. – So werden auch wir aufgefordert, alle unsere Anliegen im Gebet vor unseren Gott und Vater zu bringen. Wie oft sind die Umstände so, dass unser Gebet zu einem inständigen Flehen wird.

In Psalm 62 lesen wir dann: «Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Rettung.» Wir dürfen in jeder Lage zu Gott beten, aber wir wollen Ihm auch vertrauen und die Hilfe nur von Ihm erwarten. Vielleicht antwortet Er nicht so, wie wir es gern hätten oder wie wir es uns ausgedacht haben. Aber darum sollen wir in keinem Fall das Vertrauen zu Ihm aufgeben. Er hat mit seinem weisen Handeln nur das Beste für die Seinen im Sinn. Er ist unseres Vertrauens würdig.

Schließlich finden wir in Psalm 63 die Gemeinschaft des Gläubigen mit Gott, wie der heutige Bibelvers es ausdrückt. David betete nicht nur zu Gott, und er vertraute nicht nur auf Ihn, er wollte bei Ihm in seiner Gegenwart weilen.

Und wir? Ist es auch unser Wunsch, in dieser Welt, in der es kaum noch Gottesfurcht gibt, wo die Gottlosigkeit überhand nimmt, nahe beim Herrn Jesus zu sein, und in Gemeinschaft mit Ihm zu leben?

Er kommt bald, um uns für immer zu sich zu holen. «Und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein.»

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