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16/2005

Wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde im dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.

Offenbarung 20,15


Das ewige Gericht
Satan versteht es meisterhaft, eine Lüge in ein prächtiges Gewand zu kleiden, so dass sie besser aussieht als die Wahrheit. Da sagte jemand zu einem gläubigen Christen, der die Lehre der Allversöhnung ablehnte, weil sie in völligem Gegensatz zu Gottes Wort steht: «Wenn du den Herrn Jesus kennst und an Ihn glaubst, dann musst du doch froh sein, dass Gottes Gnade so weit geht, dass am Ende alle Menschen und sogar der Teufel gerettet werden.»

Es klingt sehr schön, dass kein Mensch verloren gehen muss, weil Gott Liebe ist. Doch das Wort Gottes wird seiner Kraft beraubt, denn es lehrt eindeutig, dass es ein ewiges Gericht geben wird. Der Herr Jesus selbst sagte: «Diese werden hingehen in die ewige Pein.»
Durch diese Irrlehre wird das Werk des Herrn Jesus am Kreuz wertlos gemacht. Wenn Gott ohne Buße Sünden vergeben könnte, dann hätte der Herr Jesus nicht zu sterben brauchen.
Aber gerade wenn wir über das nachdenken, was Jesus Christus am Kreuz von Golgatha durchgemacht hat – vor ­allem in den drei Stunden der Finsternis –, werden wir ein wenig begreifen, wie schrecklich die Sünde in den Augen Gottes ist. Wir werden es zwar nie ganz erfassen können, aber es wird uns doch helfen zu sehen, wie furchtbar schlimm ein Mensch Gott beleidigt, wenn er das angebotene Heil ausschlägt und im Unglauben verharrt. Darauf kann Gott nur mit ewigem Gericht antworten.

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