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13/2005

Wir glauben an den, der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat, der unserer Übertretungen wegen hingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist.

Römer 4,24.25

Alle Menschen haben gesündigt und das Gericht Gottes verdient. Das ist die Schlussfolgerung in Römer 3, nachdem alle Klassen von Menschen ins prüfende Licht Gottes gestellt wurden: «Es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.» Doch für jeden Glaubenden gibt es einen Ausweg. Gott, der gerechte Richter, hat den Herrn Jesus an unserer Stelle verurteilt. Der Urteilsspruch Gottes über unsere Sünden wurde am Kreuz von Golgatha an unserem Stellvertreter vollzogen. Dort hat der Herr Jesus für uns gelitten. Er ist für uns gestorben.

Nun stellt sich die Frage: Hat sein Sühnetod den Forderungen eines heiligen Gottes für alle unsere Sünden, auch für die schrecklichsten, entsprochen? Die Antwort auf diese Frage gibt uns die Auferweckung des Herrn Jesus. Gott hat Ihn aus den Toten auferweckt, weil Er das ganze Gericht über unsere Sünden getragen hat.

Wenn heute jemand wegen eines Vergehens vor Gericht gestellt und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, ist die Freilassung aus dem Gefängnis nach dem Verbüssen der Strafe der Beweis, dass die Schuld vor der richterlichen Instanz getilgt ist. So ist es auch mit der Auferweckung des Herrn Jesus. Sie ist der Beweis, dass unsere Schuld, die Er auf sich genommen hat, vor Gott getilgt ist. Unser Glaube nimmt diese wunderbare Tatsache an und freut sich dankbar an dem, was Gott getan hat. Ja, die Glaubenden sind gerecht gesprochen und stehen vor Gott so da, wie wenn sie nie gesündigt hätten.

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