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05/2005

Öffne mir die Augen,damit ich die Wunder erkenne, die dein Gesetz enthält."
(Psalm 119,18 Hfa)

Wie wandelte Henoch mit Gott?

Könnten eure Augen geöffnet werden, würdet ihr nicht nur gut Engel sehen, die sich bemühen, Herzen zu beeindrucken, sondern auch böse Engel, die die Botschaften der Wahrheit Gottes wirklos machen versuchen . solange wir in dieser Welt leben, sind wir gefährdet, es sei denn, wir bitten den Gott des Himmels beständig, uns vor dem Sittenverfall der Welt zu bewahren. Jesus hat uns gesagt, was in diesen letzten Tagen los sein wird. "Die Gesetzlosigkeit nimmt überhand" (Mt 24,12 EB), doch alle, die sich mit dem Einfluss des Heiligen Geistes öffnen, werden genügend Stärke erhalten, um der Verdorbenheit dieses entarteten Zeitalters wiederstehen zu können.

"Henoch wandelte mit Gott" 300 Jahre lang, bevor er in den Himmel entrückt wurde(1.Mose 5, 22.24). Damals waren die gesellschaftlichen Zustände nicht günstiger für die Vervolkommung eines christlichen Charakters als heute. Und wie wandelte Henoch mit Gott? Er erzog seinen Verstand und sein Herz, um ständig zu spüren, dass er in der Gegenwart Gottes war. Wenn er in Unsicherheit geriet, betete er zu Gott um Bewahrung. Er weigerte sich, irgendeinen Weg einzuschlagen, der Gott missfallen würde. Er hielt sich "den Herrn allezeit vor Augen" (Ps. 16,8). Er betete: "Lehre mich deinen Weg, damit ich nicht in die Irre gehe. (Siehe Ps. 119,33) Was soll ich tun zu deinem Wohlgefallen? (Siehe Ps. 143,10) Wie soll ich dich ehren, mein Gott?".

Wir möchten mit David beten: "Öffne mir die Augen, damit ich die Wunder erkenne, die dein Gesetz enthält." Psalm 119,18 Hfa) Viele schließen die Augen, damit sie die Wahrheit nicht erkennen. Sie möchten die Mängel in ihren Lebensgewohnheiten und ihrem Charakter nicht sehen und wenn du etwas von Gottes Gesetz erwähnst fühlen sie sich gestört. Damit zeigen sie, dass sie ihren eigenen Maßstab aufgestellt haben und ihr Wille nicht mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Wir wünschen uns, dass ihr nicht von Satan getäuscht werdet, dem ersten Gegner des Gesetzes Gottes.

Wir sollten uns bewusst sein, dass sein Gesetz der einzige Maßstab ist, nach dem er uns beurteilen wird (siehe Jak. 2, 10-12) . Am Anfang sagte Gott: "Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, uns ähnlich!" (1.Mose 1,26 EB).

Doch die Sünde hat das sittliche Bild Gottes beinahe ausradiert. Deshalb kam Jesus in unsere Welt, um uns ein lebendiges Beispiel zu geben, damit wir wissen, wie wir auf den Wegen des Herrn leben können. Jesus war das Ebenbild des Vaters. Sein makeloser Charakter steht uns vor Augen. Dieses Beispiel sollen wir nachahmen. Wir müssen Jesus studieren, nachahmen und ihm folgen, dann werden wir seine Eigenschaften und Liebenswürdigkeit in unserem Charakter hineinbringen. Indem wir das tun, stehen wir durch den Glauben vor Gott, gewinnen im Konflikt mit den Mächten der Finsternis die Kraft der Selbstbeherrschung zurück und die Liebe zu Gott, die Adam verlor.

(Christus ist Sieger -Seite 37) EB = Elberfelder Bibel / Hfa = Hoffnung für alle

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