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mein Glaubensweg

1954 wurde ich als einziges Kind in eine adventistische Familie geboren und lernte von klein auf Jesus als einen liebenden Sohn Gottes kennen. Wie fast alle in christliche Familien geborene Kinder war es für mich in der Pupertät nicht einfach zu erkennen, ob man eine persönliche Beziehung zu Jesus hat oder ob man aus Liebe zu den Eltern den Glauben einfach angenommen hat.

Diese Frage beschäftigte damals mehrere Jugendliche in meiner Adventgemeinde Wuppertal. Hinzu kam, dass man uns immer wieder sagte, dass man als Christ viele Dinge im Leben nicht macht.

Die Frage, verpassen wir etwas im Leben kam noch dazu. All diesen Dingen wollten wir auf dem Grund gehen. In der Adventgemeinde ist das Bibelstudium auch im Gottesdienst ein wichtiger Bestandteil und daher kannten wir schon viele Aussagen und auch die Unumstößlichkeit und Rechtmäßigkeit der 10 Gebote bis in die heutige Zeit.

Wir beschlossen mit rd. 5 Jugendlichen die Kirchen und Freikirchen in Wuppertal zu Gottesdiensten und zu den Jugendstunden zu besuchen. Wuppertal war die Stadt mit den meisten Freikirchen neben den beiden großen Volkskirchen. Zuvor machten wir einen Fragekatalog zu fundamentalen Aussagen der Bibel und biblischer Auslegung. Vor jedem Besuch beteten wir und baten Gott unsere Augen zu öffnen, so dass wir unbiblische Lehren erkennen können um die Gemeinde zu finden, die der Auslegung der Bibel am nähesten kommt. Bei jeder besuchten Kirche oder Gemeinde schauten wir dann den Gottesdienst genau an, stellten Fragen nach unserem Fragenkatalog und notierten uns die Antworten. Bei einer spiritistischen Gemeinde erlebten wir sogar, dass wir gebeten wurden den Gottesdienst zu verlassen, da sie nicht in Zungen reden könnten. Auch besuchten wir die Jesus People in Düsseldorf und andere neumoderne Gruppierungen.

Dieses zog sich fast ein halbes Jahr hin. Nach Auswertung unserer erfassten Antworten kamen wir zu dem Entschluss, dass die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten mit ihren Adventgemeinden in der Lehre und Auslegung der Bibel am nächsten kamen.

Und doch dauerte es noch bis zum 16. Lebensjahr, dass ich mich durch Untertauchen in der Taufe zu Jesus öffentlich bekannte.

Wie im Leben eines jeden Christen gab es bei mir nicht nur Höhen, nein, auch erlebte ich Zeiten, wo der Glaube schwankte, wo man vieles in Frage stellte. Aber immer wieder half Gott mir durch Gebet den Weg zu ihm zurück zu finden und durch jedes Schwanken wurde der Glaube stärker, da man Erfahrungen mit Gott machte.

Einige würden sagen, Erfahrungen mit Gott können eingeredet sein, oder gar Zufälle. Aber es sind Dinge in meinem Leben passiert, die man keinem Zufall zuordnen kann. Auch die Wahrscheinlichkeitstheorie in der Mathematik kann hier nicht weiter helfen.

Heute stehe ich an einem Punkt, wo ich von Jesus nicht mehr ablassen kann und will. Seine befreiende Botschaft ist mein Lebensinhalt geworden. Ich glaube, dass er die Welt erschaffen hat, als Gottes Sohn Mensch wurde, am Kreuz starb, nach 3 Tagen auferstand und dann gen Himmel aufgestiegen ist. Nach meiner Glaubensüberzeugung ist er heute mein Fürsprecher gegenüber Gott geworden. Auch wird er sichtbar für Alle wiederkommen und die Gläubigen für immer zu sich holen und aus der alten Erde eine wundervolle neue Erde schaffen, wo es nie mehr Krieg, Leid, Zank, Hass, Krankheiten oder andere Dinge gibt, die den Menschen verletzten oder zu Tode bringen.

Ich kann Ihnen empfehlen, beschäftigen Sie sich mit der Bibel, lassen Sie die Worte in Stille auf sich wirken. Ich möchte Sie nicht zu einem Adventisten bekehren. Nein, vielmehr ist es mein Anliegen, dass Sie Jesus finden, die Wahrheit der Bibel und nicht die selbstgemachten Lehren von Kirchen. Prüfen Sie alles ganz genau und wenn Sie Fragen haben, möchte ich Ihnen gerne helfen Antworten zu finden.

Jesus hat verheißen, dass jeder Suchende die Wahrheit finden wird. Nehmen Sie Jesus bei Wort.