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2013-09 eigene Erfahrung mit Gott

Seit fast einem Jahr war ich bei einem Orthopäden in Behandlung wegen starker Rückenbeschwerden und Ausfallerscheinungen im linken Bein. Die Symthome wurden immer schlimmer, so dass morgens schon zwischen Aufstehen und dem Frühstücken 2 Stunden Zeit vergingen. Meine Wegstrecken am Rollator wurden immer kürzer bis ich nur noch 50 -100 m gehen konnte. Unerträgliche Schmerzen, Taubheit im linken Bein, Messerstiche von Schmerzen machten den Tag und die Nacht unerträglich. Schmerzmittel und Opiate halfen nicht mehr und so ging ich auf Anraten meines Orthopäden mit einem aktuellem MRT zum Chefarzt der Städt. Kliniken in Solingen. Dieser untersuchte mich sehr gründlich und nahm sich sehr sehr viel Zeit, wie man es von Krankenhausärzten gar nicht mehr kennt. Er sah eine Verengung im Spinalkanal im Bereich LWS 4 und 5 und schlug mir eine Operation vor. Mein Nerv habe nur noch 1 mm Platz im Spinalkanal und dadurch hätte ich totale Ausfallerscheinungen. Die Operation sei nicht einfach.

Meine Ortsgemeinde betete für mich, auch in den Gruppen der Gebetsgemeinschaften, wo für Anliegen und Betroffene in der Gemeinde gebetet wird. Auch meine Frau und ich beteten täglich zu Gott, dass er die Hände des Chefarztes leiten möge und ihm die richtigen Gedanken für die Ausführung der OP gäbe.

Am 18.09.2013 war der Tag der Operation und ich war innerlich absolut ruhig und fühlte mich in den Händen Gottes geborgen. Keine Nervösität und kein höherer Blutdruck wie ich es sonst bei ungewohnten Abläufen erlebe. Ich erkannte mich gar nicht wieder. Mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen in die Narkose war: "Entweder wache ich hier im Bett wieder auf oder ich sehe in Jesu Augen bei der Auferstehung der Toten." Meine Bitte an Gott war, bei der ersten Auferstehung dabei zu sein um immer auf der neuen Erde bei Gott und Jesus sein zu können.

Als ich aus der Narkose wieder aufwachte spürte ich all meine Glieder. Ich sagte: "Danke lieber Gott". Als ich nach 4 Stunden das erste Mal aufstehen durfte, wollte ich wie gewohnt eine Schonhaltung einnehmen. Oh, meine Beine trugen mich, keine Schmerzen im Po, im Oberschenkel, in der Wade und den Füßen. Kaum noch ein Kribbeln im Bein zu spüren. Sicher konnte ich aufstehen und einige Schritte laufen. Nach 3 Tagen war das Kribbeln und noch eine leichte Taubheit ganz verschwunden. Meine Blase funktionierte auch wieder normal.

Nach einer Woche bin ich nun ein neuer Mensch geworden. Kann wieder stramm gehen, sitzen und liegen. Nehme keine Schmerzmedikamente mehr. Und was noch schöner ist, der Chefarzt sprach davon, dass der Nerv aufgrund der langen Schädigung sich diesen Schmerz gemerkt habe und ich noch viele Monate damit leben müsse. Ich müsse trainieren, dass es keinen Schmerz mehr gibt. Auch hier hat Gott geholfen. Ich spüre keinen Schmerz, ich fühle mich wie zu gesunden Tagen in meinem Leben.

Danke lieber Gott, dass Du Gebete erhörst. Danke dass wir zu Dir kommen können, Dich aufrichtig um Vergebung unserer Fehler bitten damit Du wirken kannst, danke, dass Du vergibst und hörst. Danke, dass ich eine betende Gemeinde habe die wie in der ersten Christenheit aufrichtig zueinander steht. Danke, dass ich Dein Kind sein darf und ich möchte den Weg des Lebens mit Dir gehen. Lass mich bitte von Deinem Geist geführt werden, so dass ich Deine Stimme immer vernehme.
Ich kann nur danken von ganzem Herzen!

Roland Holtbrügger

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