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2008-09-03 Siegelring eines biblischen Ministers

"Archäologen haben südlich des Jerusalemer Tempelberges ein Siegel aus biblischer Zeit entdeckt. Darauf ist der Name eines Ratgebers von König Zedekia zu lesen, der vor 2600 Jahren über das Südreich Juda herrschte: Gedalja, Sohn des Paschhur (Gedalyahu ben Pashur). Er wird beim Propheten Jeremia im ersten Vers des 38. Kapitels genannt. Nach
> Angaben der Grabungsleiterin Eilat Mazar befindet sich der Fundort nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der Archäologen vor drei Jahren auf ein Siegel (Bulle) von Juchal, dem Sohn Schemaljas, gestossen waren. Auch sein Name befindet sich in dem Bibelvers. Er war ebenfalls Diener des Königs Zedekia, der von 597 bis 586 v.Chr.
regierte.
Die Siegel haben einen Durchmesser von einem Zentimeter. Sie waren in althebräischen Buchstaben beschriftet und sind bis heute deutlich zu lesen.
Archäologin Mazar äusserte sich verwundert darüber, dass der Abdruck " noch vollständig und in perfektem Zustand" ist. "Einerseits ist es unerwartet, so eine zerbrechliche Bulle bei so schweren Ausgrabungsbedi ngungen zu finden. Andereseits war es logisch, die Bulle von Gedalja Ben Paschhur gerade hier zu finden - wenige Meter vom Ort entfernt, wo wir die Bulle von Juchal Ben Schemalja fanden. Denn diese beiden Diener werden nebeneinander in der Bibel erwähnt. Von ihnen wird berichtetet, dass sie zusammen im Reich des Königs Zedekija dienten." Bereits im Jahre 1982 hatte der israelische Archäologe Jigal Schiloh nahe der Grabungsstätte ein Lager mit mehreren Bullen freigelegt.
Dort fand sich auch das Siegel von Gemalja, dem Sohn Schafans. Er war während der Herrschaft von König Jojakim (608 - 597) als Schreiber tätig und kommt ebenfalls in der Bibel vor.
Die Grabungen in der Davidstadt finden im Auftrag des Schalem- Zentrums und der Davidstadt-Stiftung statt. Die wissenschaftliche Leitung hat der Hebräische Universität. -

Quelle: Factum September 2008

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