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32/2006
 

Wer der gegenwärtigen Wahrheit glaubt, muss stark im Herrn sein

Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke
(Epheser 6:10)

Echtes Christentum wird immer vorwärts streben und wird überall Feindschaft wecken, wo es vorhanden ist. Wer pflichtbewusst lebt, die Forderungen Gottes und die Bosheit der Sünde bezeugt und über das kommende Gericht spricht, wird als Störenfried bezeichnet. Jene, deren Zeugnis Befürchtungen weckt, verletzen den Stolz und erregen Widerstand. Der Hass des Bösen gegen das Gute existiert heute genauso wie zur Zeit Christi, als die Menschenmenge schrie: "Weg mit diesem Jesus! Lass Barabas frei!" (Lukas 23:18 Hfa)

Einige haben Interesse, an jeder [Spiel-] Art des Bösen festzuhalten. Das Böse hat seit jeher gegen das Gute gekämpft. Und da wir wissen, daß die Auseinandersetzung mit dem Fürsten der Finsternis beständig tobt und unerbittlich sein muß, sollen wir im Kampf vereint sein. Hört auf gegen Leute eures eigenen Glaubens zu kämpfen. Niemand sollte Satan bei seinem Werk helfen. Es gibt genug, was wir in der anderen Richtung tun können....

Das erste Ereignis, das in der Bibel nach dem Sündenfall berichtet wird, ist die Verfolgung Abels (siehe 1.Mose 4). Und das letzte Thema in der biblischen Prophetie ist die Verfolgung jener, die sich weigern das Malzeichen des Tieres anzunehmen (siehe Offenbarung 13: 15-17). Wir sollten das letzte Volk auf Erden sein, das auch nur im geringsten Maß den Geist der Verfolgung gegen jene duldet, die Gottes Botschaft in die Welt tragen.....

Eine passive Frömmigkeit wird zu jener Zeit nicht gerecht. Passivität sollte sich dort äußern, wo sie nötig ist: in Geduld, Freundlichkeit und Enthaltsamkeit [oder: Selbstbeherrschung].

Wir müssen aber der Welt eine entschiedene Warnungsbotschaft bringen. Der "Friede - Fürst" (Jesaja 9:5) kündigte an: "Ich bin nicht gekommen, Frieden (auf die Erde) zu bringen, sondern das Schwert" (Matth. 10:34)

Das Böse muß angegriffen werden. Lüge und Irrtum müssen in ihrem wahren Charakter aufgezeigt und als Sünde getadelt werden. Das Zeugniss aller, die an die Wahrheit glauben, muß einstimmig sein. All eure Meinungsunterschiede, die einen Kampfgeist unter den Gläubigen wecken, sind Satans Mittel um unser Denken von der großen und furchtbaren Angelegenheiten abzulenken, die vor uns steht....

Wer bekennt die besonderen Wahrheiten für diese Zeit zu glauben, muß bekehrt und durch Wahrheit geheiligt sein. Als Christen wurde uns die heilige Wahrheit anvertraut und wir dürfen sie nicht draußen in den "Vorhöfen" unsers Lebens belassen, sondern müssen sie ins "innere Heiligtum" unserer Seele bringen. Dann wird die Gemeinde durch und durch göttliche Vitalität besitzen..... Eine Frage wird alles durchdringen: Wer kommt der Christusähnlichkeit am nächsten? Wer tut das meiste, um Menschen für die Gerechtigkeit zu gewinnen? Wenn das das Streben aller Gläubigen ist, hat das Streben aller Gläubigen ist, hat das Streiten ein Ende und das Gebet [um Einheit, siehe Joh. 17: 21-23] ist erhört.

(Christus ist Sieger S.350 - E.G.White)


33/2006 | 31/2006