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28/2006
 



Das Einzigartige an Jesus

Johannes 1, 9-18

Er kam in sein Eigentum; doch die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.

Jesus stellt alle anderen Werte weit in den Schatten. Wir müssen das so laut sagen, auch wenn viele Menschen unsere Überzeugung nicht teilen werden. Wir wollen niemand unsere Überzeugung aufzwingen, aber ungeniert werden wir davon reden. Denn so lange werden Menschen unbefriedigt, unglücklich und ohne Frieden sein, bis sie das Einzigartige an Jesus entdeckt haben.

Davon rückte Jesus kein Stück ab. Er beansprucht diese einzigartige Stellung, allein das Heil zu sein. Viele haben ärgerlich dagegen protestiert und widersprochen. Doch Johannes fasst zusammen: „Jesus ist das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet.“

Wo sieht man dieses Licht? Dort wo er geschändet und verlacht dasteht mit der Dornenkrone. Diese Welt der zynisch spottenden Menschenmassen und der fromm sich gebenden Schriftgelehrten ist sein Eigentum. Zu ihnen kommt er. Leiden und Schmerzen, Unrecht und Sünde macht er zu seiner eigenen Sache.
Aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Sie verriegelten die Tür vor ihm. Sie lehnten seinen Anspruch auf ihr Leben ab und bekämpften ihn verbissen.

Man könnte fast meinen, Jesus wäre gescheitert. Aber da waren noch andere, die nahmen Jesus auf. Sie vertrauten ihm. Von dieser Stunde an war ihr Leben völlig verändert. Sie beweisen vor aller Welt, wie das Licht Jesu Menschen erleuchten kann.
Es ist ein ganz neuer Menschenschlag, der nicht mit menschlichen Anstrengungen gezüchtet wird. Sie sind aus Gott geboren und leben in der Freude, seine Kinder zu sein. Man kann nichts Größeres von einem Menschen sagen als das: Er war auch mit Jesus von Nazareth!


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