You are here: Andacht der Woche  

12/2006
 

Sage den Israeliten: Haltet meinen Sabbat; denn er ist ein Zeichen zwischen mir und euch von Geschlecht zu Geschlecht, damit ihr erkennt, dass ich der HERR bin, der euch heiligt. Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Israeliten. Denn in sechs Tagen machte der HERR Himmel und Erde, aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.



Was hat der Sabbat mir persönlich und meinem Verhältnis zu Jesus Christus zu tun? Eine ganze Menge: Er erinnert mich, dass mein Erlöser zugleich der Schöpfer ist und gibt mir damit die Zuversicht, dass er auch meine Erlösung zustande bringt, einschließlich der Neuschöpfung meines Körpers bei der Auferstehung.

Der Sabbat erinnert mich jede Woche an die Grundlange meiner Erlösung, den Tod und die Auferstehung Jesu und daran, dass ich zu meiner Erlösung selbst nichts leisten kann, Ich kann sie nur im Vertrauen auf Jesus annehmen und mich ihm weihen.

Aber der Sabbat hat eine noch persönlichere Komponente, Der Sohn Gottes ermahnte die Israeliten durch Hesekiel: ... "meine Sabbate sollt ihr heiligen, dass sie ein Zeichen seinen zwischen mir und euch, damit ihr wisst, dass ich, der HERR euer Gott bin." (Hes. 20:20) Wer mist mein Herr und Gott? Jesus Christus. So bekannte es Thomas (siehe Joh. 20:28) und das tue ich auch. Und der Sabbat ist ein Zeichen dafür, "Ich gab ihnen auch meine Sabbate zum zeichnen zwischen mir und ihnen, damit sie erkannten, dass ich der HERR bin, der sie heiligt," (Hes 20:12) Wer ist das? Natürlich Jesus Christus (siehe 1. Kor. 1:30). Wenn also Jesus mein Herr geworden ist, der den entscheidenden Einfluss auf mein Leben hat und mich für seine Zwecke abgesondert hat und gebracht ("heilig"), dann soll der Sabbat dafür ein Zeichen sein - und das nicht nur zwischen Christus und mir.

In gewisser Hinsicht ist der Sabbat mir der Flagge über einer Botschaft oder einem Schiff vergleichbar: Sie zeigt, wessen Territorium das ist, wer da die Herrschaft hat. Alle Botschaften sind exterritoriales Gebiet, sie gehören zu dem Staat, den sie repräsentieren. Ich repräsentiere Jesus in dieser Welt als sein Botschafter (siehe 2. Ko. 5:20) und der Sabbat ist ein Zeichen dafür, dass er die Herrschaft über mich hat und ich ihm folge.

So gesehen gehören die drei ganz eng zusammen: Jesus, der Sabbat und ich. Wo Jesus regiert, ist auch der Sabbat da. Wo er sine Macht gezeigt hat, ist der Sabbat. Wenn Christus mich erlöst hat durch seine Macht, ist meine Heiligung des Sabbats eines der äußeren Zeichen dafür, das andere sehen sollen.

( Werner E. Lange)


13/2006 | 02/2012