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03/2006
 

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

1.Mose 1,1

Nur 48 Stunden benötigte die Kriminalpolizei, um den Mörder des Münchner „Edelschneiders" Rudolph Moshammer zu fassen - und wieder einmal staunte die ganze Nation angesichts der wahrhaft sensationellen Möglichkeiten, die der so genannte „genetische Fingerabdruck" heutigen Ermittlungstechnikern bietet. Ein einziger Speicheltropfen genügt, um zweifelsfrei die Identität eines Menschen festzustellen. Ein einziges Haar reicht aus, um die Persönlichkeit eines Menschen zu rekonstruieren. Kein Wunder, dass die deutsche Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem „Fall Moshammer" nicht nur über Täter und Opfer, sondern ausgesprochen lebhaft auch über die Chancen und Grenzen dieses einzigartigen „Werkzeugs" diskutierte. Wieder einmal gibt Gott, der Schöpfer, Anlass zum Staunen, und ein Ende der Diskussion ist nicht abzusehen.

Pardon, schrieb ich eben „Schöpfer"? Ja, genau, und das mit voller Absicht, denn wenn schon ein einziger Speicheltropfen den kompletten genetischen Code eines Menschen enthält, dann kann der Mensch beim besten Willen kein Zufallsprodukt sein, sondern wir haben wirklich allen Grund, von der Existenz eines genialen Schöpfers auszugehen, der sich etwas dabei dachte, als er uns ins Leben rief. Oder bedarf es etwa noch eines weiteren Beweises, um die Evolution, die bis heute trotz aller anders lautenden Bezeichnungen bestenfalls eine Theorie geblieben ist, eindeutig als grandiosen Irrtum zu entlarven?

Willen kein Zufallsprodukt sein, sondern wir haben wirklich allen Grund, von der Existenz eines genialen Schöpfers auszugehen, der sich etwas dabei dachte, als er uns ins Leben rief. Oder bedarf es etwa noch eines weiteren Beweises, um die Evolution, die bis heute trotz aller anders lautenden Bezeichnungen bestenfalls eine Theorie geblieben ist, eindeutig als grandiosen Irrtum zu entlarven?

Ganz im Ernst: Sind nicht alle evolutionistischen Zeit schienen und Datierungsversuche irgendwie spätestens seit jenem schwarzen Tag Makulatur, als der Tsunami über die Traumstrände Südasiens raste und innerhalb von Sekunden eine Spur von Tod und Verwüstung hinterließ, der mehr als 200.000 Menschen zum Opfer fielen? Kann man allen Ernstes noch von Jahrmillionen der Entwicklung reden, nachdem zwei Flugzeuge am 11. September 2001 genügten, das Zentrum der Weltmetropole New Yorks binnen weniger Minuten in eine Landschaft aus prähistorischen Zeiten zu verwandeln?
Da rechne ich doch lieber mit den Möglichkeiten eines Schöpfergottes, der fähig war und ist, jeden der bald sieben Milliarden Menschen auf diesem Planeten mit einer gänzlich unverwechselbaren persönlichen Note zu versehen. Wie groß muss die Intelligenz sein, die dies zustande bringt - und dieser große Gott kümmert sich heute um dich und mich.

Friedhelm Klingeberg


26/2012 | 49/2007