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02/2006
 

Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für den Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.

1. Petrus 3,18

Immer wieder hört man den Ausruf: «Das ist gemein; das ist doch ungerecht!» Dass der Chef oder die Firma mich so behandelt, ist doch nicht gerecht. Dass Asylanten besser behandelt werden als wir langjährige Bürger, ist ungerecht. Und wenn man an das denkt, was in der Politik läuft, und an die Gesetze, die herauskommen, kann man da von Gerechtigkeit reden?

Ist wirklich keiner gerecht? Ich denke jetzt an all jene, die sich über die Ungerechtigkeit beschweren. Sie sind doch sicher selbst gerecht und nicht so wie alle anderen. Stimmt das tatsächlich? Wir sollten uns alle ernsthaft fragen, ob wir wirklich so gerecht sind, wie wir meinen. Gibt es nicht manche Unehrlichkeit bei jedem von uns? Es ist wirklich kein Mensch absolut gerecht.

Das ist nur Einer Gott. Seine Gerechtigkeit ist absolut und unterliegt keinem gesellschaftlichen Wandel. Er hat seine Richtlinien in der Bibel mitgeteilt und wird jeden von uns danach beurteilen. «Gerechtigkeit errettet vom Tod», sagt Gottes Wort. -Aber ich bin ungerecht und habe für meine Ungerechtigkeit den ewigen Tod verdient.

Doch weil Jesus Christus, der Sohn Gottes, der als sündloser Mensch hier gelebt hat, für mich gestorben ist, darf ich frei ausgehen. Gott hat mir, der ich an Jesus Christus geglaubt habe, die Gerechtigkeit meines Erlösers zugerechnet und mich zu seinem Kind gemacht. «Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus gegen alle und auf alle, die da glauben.» Willst du es nicht auch im Glauben annehmen?

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