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02/2012
 

Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Matthäus 7, 24

Irgendwann kommt der Schock. Was gestern noch feststand, wackelt heute. Worauf soll man sich dann noch verlassen können?
So erzählt eine Frau: „Der Tod meines Mannes kam ganz plötzlich. Seitdem habe ich keinen Halt mehr.“

Ein anderer ringt im Krankenhaus um sein Leben. Der Arzt prüft die Messungen des EKG. Ob das Herz noch durchhält? Wie stark wird man es noch belasten können? Er hatte nie gedacht, dass ihn das treffen könnte. Es ist, wie wenn plötzlich der Boden weggezogen wäre.

Ein Mädchen hatte ihrer Freundin etwas anvertraut. Doch die erzählte alles weiter. Als sie es erfuhr, war für sie alles aus.
Viele erlebten, wie ihre finanziellen Sicherungen zusammenbrachen.

Dieses Wackeln überall hat auch schon längst die ehrwürdigen Kirchenmauern erreicht. Es wird bestritten, umgedeutet und verfälscht. Zweifel machen vor nichts halt und ziehen alles ins Zweideutige.

Da ist es gut, dass Jesus uns den Felsengrund zeigt. Stürme, Katastrophen und Erschütterungen wird es immer geben. Aber das Haus auf dem Felsen wird das aushalten.

Wo ist der Felsengrund? Er, Jesus, ist der Felsengrund. Wenn alle Freunde mich verlassen, verlässt er mich nicht. Wenn ich in gottlosem Hochmut mein ganzes Leben verspiele, dann hält mich noch sein Erbarmen. Wenn alle schönen Gefühle und Empfindungen zerbrochen sind, kann er mich ganz heilen.

Dass man in der Welt verloren und verdammt sein kann, merken viele. Jesus zeigt uns die andere Tür. Dazu muss man einige Schritte selbst gehen. Von der Tür zu wissen, reicht noch nicht. Man muss hindurchgehen. Vieles von dem, was uns beschwert, kann zurückbleiben, nur durch die Tür müssen wir, zu Jesus hin. Dann stehen wir auf dem Felsen.








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