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15/2007
 

Jesus sprach zu ihnen: „So steht's geschrieben, dass Christus leiden wird und am dritten Tag von den Toten auferstehen; und dass in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden gepredigt wird unter allen Völkern - angefangen mit Jerusalem. Ihr seid hierfür Zeugen.“

Lukas 24, 36-49

Bei Gerichtsprozessen macht es meist viel Mühe, die Wahrheit herauszufinden. Der Angeklagte versucht oft, alle belastenden Spuren zu verwischen. Wer soll jetzt wissen, was gelogen und was wahr ist?

Da werden die Zeugen aufgerufen. Sie brauchen keine langen Vorträge zu halten. Je kürzer und einfacher sie erzählen, umso mehr Eindruck hinterlassen sie. Man will wissen, was sie gesehen, gehört und erlebt haben.

Zu diesem Dienst hat uns Jesus berufen. Wir leben in einer Welt, in der alles, was man von Gott wissen kann, auf den Kopf gestellt wird. Eine große Unsicherheit macht sich breit. Was ist gut und richtig?

Nun sollen wir erzählen, was uns Jesus gezeigt hat. Wir müssen berichten, dass der Tod überwunden ist. Das bringt Klärung, wenn wir bezeugen können, dass Jesus alle Sünde wegnimmt und volle Vergebung schenkt.

Aber wissen wir richtig Bescheid? Sind wir unserer Sache gewiss? Die Jünger bekamen volle Gewissheit, als Jesus ihnen seinen Frieden zusprach. Da bekommen ratlose Menschen Klarheit, wenn der Auferstandene ein umgetriebenes Gewissen heilt.
Und er öffnete ihnen das Verständnis für die Bibel. Zweifel können nur durch das Wort Gottes überwunden werden. Die großen Taten Gottes sind die festesten Stützen des Glaubens.

Nun haben aber Zeugen eine Sorge: Wird man uns auch unser Wort abnehmen? Die Jünger hatten keine Zeit, um einen Kurs zu besuchen, in dem sie die Redekunst hätten erlernen können. Darum verspricht ihnen Jesus die wichtigste Ausrüstung. Er gibt ihnen „Kraft aus der Höhe“. Der Herr wird ihr einfaches Zeugenwort benützen, um sich selbst an den Gewissen der Menschen zu bezeugen.





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