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46/2005
 

Werft von euch alle eure Übertretungen, wodurch ihr übertreten habt. ... Denn warum wollt ihr sterben? ... Ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht der Herr, HERR. So kehrt um und lebt!

Hesekiel 18,31.32

Die Folgen eines Überfalls

Gott gebraucht manchmal erstaunliche Mittel, um Menschen mit seinem Wort in Kontakt zu bringen. Im Jahr 1984 wurde ein Vertreter der indischen Bibelgesellschaft von einer bewaffneten Bande angegriffen, die ihm am Straßenrand aufgelauert hatte. Sie nahmen ihm sein Geld, seine Uhr und seinen Ehering ab. Dann bemächtigten sie sich seines Autos. Bevor sie losfuhren, ergriff einer der Banditen die Bibel, die auf dem Sitz lag und hielt sie ihm spottend vor. Der Christ war so geistesgegenwärtig, um ihm nachzurufen, er solle sie häufig lesen.

Sechs Jahre vergingen, da erhielt jener Vertreter der Bibelgesellschaft, dessen Name und Adresse in seiner Bibel standen, einen Brief mit folgendem Inhalt: «Ich habe Ihnen Ihr Geld abgenommen, indem ich Ihnen mit meinem Revolver drohte. Aber ich werde nie mehr Ihren ruhigen und friedlichen Gesichtsausdruck vergessen. Ich möchte Ihnen heute danken, denn Sie haben mir und meiner Frau das Leben gerettet. Um die Wahrheit zu sagen, es war die Bibel, die ich in Ihrem Wagen gefunden habe, die das Mittel zu meiner Errettung wurde. Ich habe dieses Buch gelesen und entfloh der Bande, zu der ich bis dahin gehörte. Ich bin in meine Provinz zurückgekehrt. Soeben habe ich vernommen, dass drei meiner früheren Kameraden getötet wurden, als sie am gleichen Ort, wo wir Sie damals überfielen, einen Wagen angriffen. Ohne den Einfluss der Bibel hätte mich das gleiche Los getroffen und meine Seele wäre für immer verloren gewesen.»

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