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44/2005
 

Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.

Römer 5,1

In der Welt wird viel von Frieden geredet. Die Menschen sehnen sich danach, in Frieden zu leben. Doch es zeigt sich immer wieder, dass es keinen wirklichen Frieden gibt.

Was aber verstehen viele Menschen unter Frieden? Für sie ist er oft nicht mehr als das Fehlen von Streit und Krieg. Wenn Völker in Frieden miteinander sind, dann meinen sie damit, dass kein Krieg und keine Konfliktsituation besteht. Das gilt für sie auch im zwischenmenschlichen Bereich. Menschen leben dann in Frieden zusammen, wenn sie keinen Streit haben.

Das, was wir auf der Erde nicht finden, bietet Gott jedem von uns persönlich an: Frieden mit Ihm. Von Natur aus sind wir Sünder und Feinde Gottes, denn wir haben Ihm den Rücken gekehrt, und unser Leben steht im Widerspruch zu dem, was Er von uns als seinen Geschöpfen erwartet. Wir haben nötig, mit Ihm versöhnt zu werden. Das ist möglich durch den Sühnetod seines Sohnes Jesus Christus. Dieser hat Frieden gemacht durch das Blut seines Kreuzes. Wenn wir Gott unsere Sünden aufrichtig bekennen und glauben, dass der Herr Jesus auch für uns sterben musste, werden wir mit Gott versöhnt. Dann schenkt Gott uns einen Frieden, der mehr ist als die Abwesenheit von Streit. Wer Frieden mit Gott hat, weiß, dass seine Beziehung zum heiligen und gerechten Gott durch das Erlösungswerk des Herrn Jesus in Ordnung gebracht ist. Er hat keine Angst mehr vor dem zukünftigen Gericht, weil er weiß, dass der Herr Jesus alles gutgemacht hat. Frieden mit Gott zu haben, bedeutet, fortan in seiner Gunst zu stehen. Kennen Sie diesen Frieden?

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