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40/2005
 

Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk.

Psalm 19,2

Ein Archäologe ist im Stande, aus gefundenen Tonscherben auf eine vergangene Kultur zu schließen. Sein geschultes Auge wird bei Ausgrabungen sogar einen Faustkeil von einem unbearbeiteten Stein unterscheiden können. Er folgt einem einfachen Grundsatz: Ein Werk lässt auf seinen Urheber schließen. Niemals wird man ihn überzeugen können, verzierte Tonscherben seien von selbst entstanden.

Wenn schon solche Bruchstücke nicht von allein entstehen können, warum tun sich dann viele Menschen so schwer, an einen Schöpfer zu glauben, wo doch die Schöpfung ein solches Zeugnis von ihrem Urheber ablegt? Je tiefer die Forscher z.B. in die überaus komplizierten Vorgänge des Lebens eindringen, umso erstaunlicher ist das Bild, das sich uns bietet. Die logische Schlussfolgerung müsste sein: Dies alles ist das Werk eines genialen Schöpfers. Gott selbst sagt in der Bibel, dass Er alle Dinge erschaffen hat. Nur wer von vornherein die Existenz Gottes leugnet, sucht eine andere Erklärung dafür.

Warum ist der Gedanke an einen Schöpfergott vielen Menschen so unbequem? Weil sie sich vor den Konsequenzen fürchten! Sie spüren die Wahrheit der Worte: «Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.» Eine solche VogelStraussPolitik ist töricht, weil sie dem Problem ausweicht. Um dem göttlichen Gericht zu entgehen, gibt es nur eine Lösung: Die Rettung ergreifen, die Gott selbst anbietet. Er hat seinen eingeborenen Sohn gegeben, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

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