You are here: Andacht der Woche  

39/2005
 

Jetzt ist unsere Errettung näher, als damals, als wir gläubig wurden: Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe.

Römer 13,11.12

Als der Herr Jesus im Begriff stand, seine Jünger zu verlassen und zu seinem Vater in den Himmel zurückzukehren, verhiess Er ihnen: «Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet.» Diese herrliche Verheissung hat Er bis jetzt noch nicht erfüllt.

Manche Stellen im Neuen Testament ermuntern uns jedoch mit dem Gedanken an sein Wiederkommen. Unser Tagesvers macht klar, dass jeder hinter uns liegende Tag auf dem Glaubensweg uns seinem Kommen ein Stück näher bringt. Ist das nicht ein tröstlicher Gedanke, den wir manchmal vergessen?

Wenn der Apostel von unserer Errettung spricht, die jetzt näher liegt als am Tag unserer Bekehrung, dann meint Er damit die Errettung des Körpers, die wir beim Wiederkommen unseres Erlösers erfahren werden. Welch eine freudige Hoffnung für jeden, der krank ist oder sonst unter körperlichen Beschwerden leidet. Der Tag des Wiederkommens des Herrn Jesus ist nahe.

Manchmal will uns das lange Warten auf den Herrn ermüden. Dann darf uns das Wort aus Hebräer 10,37 ermuntern und Mut machen: «Denn noch eine ganz kleine Zeit, und der Kommende wird kommen und nicht ausbleiben.» Der Ausdruck «der Kommende» beschreibt jemand, der bereits unterwegs ist. Lasst uns freudig nach Ihm ausschauen!
Und welch eine Ermunterung sind die Worte unseres Herrn selbst, wenn Er am Ende der Bibel dreimal wiederholt: «Ich komme bald»! Möchten wir täglich den Platz in Treue ausfüllen, an den Er uns gestellt hat, und Ihn dabei bewusst erwarten.

© Copyright Bibelstand.com und Beröa-Verlag, Zürich


38/2005 | 40/2005