You are here: Andacht der Woche  

38/2005
 

[Gott sagte.] "Ich selbst habe [Abraham] auserwählt; und er soll seine Nachkommen auffordern, so zu leben, wie es mir gefällt. Sie sollen das Recht achten und Gerechtigkeit üben."
(l. Mose 18,19 Hfa)

Es gibt für jeden von uns Hoffnung, aber nur auf einem Weg: indem wir uns an Christus klammern und jegliche Energie einsetzen, um die Vollkommenheit seines Charakters zu erlangen. Die scheinheilige Religion, wer die Sünde auf die leichte Schulter nimmt und ständig bei der Liebe Gottes zum Sünder verweilt, bestärkt die Sünder in dem Glauben, dass Gott sie retten wird, während sie bewusst und absichtlich weitersündigen. So handeln viele, die bekennen, an die Wahrheit für diese Zeit zu glauben. Die Wahrheit wird von ihrem Alltagsleben ferngehalten. Deshalb hat sie keine Kraft mehr, um den Menschen zu überzeugen und ihn zu bekehren. Dabei müssen wir mit jedem Nerv, jedem Muskel und allen Geisteskräften danach streben, die Welt mit ihren [gottfernen] Sitten, Praktiken und Moden zu verlassen ...

Das Leben vieler Menschen zeigt, dass sie keine lebendige Verbindung mit Gott haben. Sie driften von ihm ab in das Flussbett der Welt hinein. Sie haben in Wirklichkeit keinen Anteil an Christus. Sie lieben das Vergnügen und stecken voller egoistischer Pläne, Hoffnungen und Ambitionen. Sie dienen dem Feind unter dem Deckmantel, Gott zu dienen. Sie sind in der Knechtschaft eines Sklavenhalters, und~ diese Abhängigkeit haben sie selbst gewählt und machen sich so zu willigen Sklaven Satans ..

Gibt es nicht Gründe, weshalb der Geist Gottes nicht unter seinem Volk wirkt? Die Wahrheit lässt man [draußen] in den Vorhöfen. Die Gemeinschaft mit Gott wird aufgegeben, um weltliche Verwandtschaft und Freunde zufrieden zu stellen, deren Herzen ständig der Wahrheit widerstreben ...

Gottes Segen lag auf Abraham, weil er den Glauben zu Hause praktizierte. Gott, der die Wohnungen der Gerechten segnet, sagt [über Abraham]: "Denn ich habe ihn erkannt, damit er ... seinem Haus nach ihm befehle, dass sie den Weg des HERRN bewahren." (1.Mose 18:19 EB) Er wird die Wahrheit nicht verraten.....

Ihr Eltern, wenn ihr Gottes Segen erfahren möchtet, dann handelt so wie Abraham. Unterdrückt das Böse und fördert das Gute. Gelegentlich sind Anordnungen nötig, anstatt sich nur nach den Neigungen und Vorlieben der Kinder zu richten. Blinde Zuneigung wird nicht das Gesetz des Hauses sein. Nachgiebigkeit, die die wahre Grausamkeit ist, wird nicht praktiziert werden ... Bringt eure Kinder zum Gottesdienst mit. ... Satan wird ganz sicher von ihnen Besitz ergreifen, wenn wir nicht wachsam sind. Fördert ihre Gemeinschaft mit den Gottlosen nicht, sondern zieht sie von ihnen weg. Geht selbst von ihnen aus (siehe 2.Ko 6:17) und zeigt ihnen, dass ihr auf der Seite Gottes steht. - (Christus ist Sieger S.75 -E.G.White)


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