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35/2005
 

Es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen.

Apostelgeschichte 4,12



Ein Missionar erzählt: Kürzlich rasteten wir bei einer Hütte am Ufer eines Flusses und unterhielten uns mit einigen Touristen. Dabei kamen wir auch auf Gottes herrliche Schöpfung und auf sein Wort zu sprechen, und wir bezeugten ihnen das Evangelium von der Liebe Gottes und dem Heil in Jesus Christus. Alle hörten aufmerksam zu; keiner hatte etwas zu erwidern. Mehrere nickten zustimmend mit dem Kopf. Dann räusperte sich ein älterer Mann und sagte: «Ihr Glaube hat tatsächlich manches für sich. Ich habe es schon ein paar Mal erlebt, dass Ihre Lehre neue Herzen schafft.» Ich freute mich über diese Bemerkung und fragte den Mann: «Und wie steht es um Sie selbst? Möchten nicht auch Sie ein Eigentum des Herrn Jesus werden und Frieden mit Gott fi nden? Wollen nicht auch Sie sich retten lassen vor dem kommenden Gericht, dem ewigen Verderben?» – «Ach», entgegnete er darauf, «ich bin 72 Jahre alt. Da ist, was diese Dinge betrifft, nichts mehr zu machen.» Ich fragte ihn: «Nun sagen Sie bitte – wenn Sie dort in den Fluss fallen, und es will Sie jemand herausziehen, sagen Sie dann auch: ‹Ach, lass nur sein, ich bin schon 72 Jahre alt!›?» Da lachte der alte Herr und sagte: «Sie haben Recht, aber ...» An diesem «Aber» ist schon mancher hängen geblieben, hat den Herrn Jesus nicht als Erretter angenommen und so versäumt, für sein ewiges Glück zu sorgen – aus Gleichgültigkeit!

Wir müssen errettet werden!

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