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07/2005
 

Der prophezeite Elia

"Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt. Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf daß ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage."

(Maleachi 3: 23,24)


Alle, die den Weg für die Wiederkunft Christi bahnen sollen, werden durch den treuen Elia dargestellt -- so wie Johannes im Geist des Elia auftrat, um dem ersten Kommen Christi den Weg zu bereiten.

Das Werk Johannes des Täufers und die Aufgabe derer, die in den letzten Tagen im Geist und in der Vollmacht Elias vorangehen, um die Leute aus ihrer Apathie aufzurütteln, gleichen sich in mancher Hinsicht. Sein Werk ist ein Vorbild des Werkes, das in diesem Zeitalter getan werden muß. Christus soll zum zweiten Mal kommen, um die Welt in Gerechtigkeit zu richten. (Southern Watchman 21. März 1905)

Johannes trennte sich von seinen Freunden und einem bequemen Leben. Seine einfache Kleidung -- ein Gewand aus Kamelhaar gewebt -- war der Extravaganz und Zurschaustellung der jüdischen Priester und des Volkes im allgemeinen ein ständiger Vorwurf. Seine rein vegetarische Kost, die sich aus Johannisbrot und wildem Honig zusammensetzte, wirkte als Verurteilung der Befriedigung der Eßlust und der Schwelgerei, die überall herrschte ...
Das Gespräch über das große Thema Lebensreform soll kräftig angeheizt werden; das öffentliche Bewußtsein muß aufgerüttelt werden. Mäßigkeit in allen Dingen soll mit der Botschaft verbunden werden, um das Volk Gottes von seinem Götzendienst, seiner Eß- und Genußsucht und seinen Extravaganzen in der Kleidung und sonstigen Dingen wegzubringen.

Die Bereitschaft zum Verzicht, die Bescheidenheit und die Mäßigkeit, die von den Gerechten gefordert wird, die Gott besonders führt und segnet, soll den Leuten als Gegensatz zu den teuren, die Gesundheit schädigenden Gewohnheiten unseres degenerierten Zeitalters gezeigt werden. Gott hat gezeigt, daß die Gesundheitsreform mit der dritten Engelsbotschaft genauso eng verbunden ist, wie die Hand mit dem Körper. (Testimonies for the Church III, 62)

So wie Johannes der Täufer ... sie auf die Zehn Gebote aufmerksam machte, so sollen auch wir die Botschaft nicht mit einem undeutlichen Ton verkündigen: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen!" Mit dem Ernst, der für den Propheten Elia und für Johannes den Täufer kennzeichnend war, sollen wir danach streben, den Weg für Christi zweites Kommen zu bereiten. (Marantha S.22)



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